STOPPT die Gewalt an der Grenze!

Von Dziewuchy Szwajcaria

Vor einiger Zeit haben wir auf unserer Fanpage geschrieben, dass wir, auch wenn wir im Ausland leben, nicht schweigen werden, wenn in Polen schreckliche Dinge passieren. Jetzt ist es an der Zeit!

Seit Wochen leisten Hilfsorganisationen in Polen den Menschen in der Region zwischen Polen und Weißrussland Hilfe. Der von den PiS-Partei-Politikern verhängte Ausnahmezustand in der Grenzzone erschwert die Situation, da sich die Organisationen während des Ausnahmezustands nicht in dem Gebiet aufhalten dürfen. Trotz aller Widrigkeiten gelingt es ihnen, die Menschen in den Wäldern zu erreichen, sie mit Nahrung, Kleidung, Schlafsäcken und Medikamenten zu versorgen und ihr Leben zu retten. Wir brauchen Lebensmittel, Wasser, warme und trockene Kleidung, rechtliche Unterstützung – die Nächte werden immer kälter, vor allem wenn es regnet, und es gibt Kinder, Frauen und Männer in den Wäldern, alte und junge, gesunde und kranke. Indem Polen ihnen den Schutz verweigert und sie auf die weißrussische Seite drängt, verstößt es gegen das Völkerrecht.

Am Sonntag, dem 17. Oktober, haben in Polen und überall auf der Welt Demonstrationen, Kundgebungen und Solidaritätsaktionen stattgefunden.

Mehr dazu: „Stoppt die Folter“: Menschen in Polen solidarisieren sich mit Migranten, Push-Backs in Polen – ein Land schottet sich ab

Wir haben uns gefragt, wie wir in der Schweiz an diesem Solidaritätsprotest zur Unterstützung von Menschen und Organisationen teilnehmen können, die seit Mitte August mit strukturellen Widrigkeiten und Behinderungen durch den Grenzschutz und die Partei PiS (Recht und Gerechtigkeit) konfrontiert sind. Wir können nicht vor der polnischen Botschaft in Bern protestieren, da dies nach Schweizer Recht verboten ist.

ABER WIR KÖNNEN HELFEN, indem wir eine Geldkollekte für diejenigen organisieren, die direkt an der Grenze helfen. Indem wir Geld sammeln, machen wir auch auf die Gewalt aufmerksam und fordern die Achtung der Menschenrechte.

Deshalb bitten wir um Spenden und Weiterleitung der Informationen. Das Geld kann per TWINT oder auf das Konto von DziewuCHy Schweiz überwiesen werden (Details unten). Die Sammelaktion läuft vom 17. bis 20. Oktober. Am Freitag, wenn alle Spenden eingegangen sind, werden wir bekannt geben, wie viel wir gesammelt haben, und den gesamten Betrag auf das Konto der Grupa Granica (Grenzgruppe) überweisen.

Nur wenn wir zusammen sind und gemeinsam handeln, können wir die Gewalt stoppen!

Diese Aktion ist zeitlich begrenzt. Wir bitten um Spenden bis Donnerstag, dem 21.10.2021.

Verein Dziewuchy Szwajcaria: 15-621260-6

IBAN: CH23 0900 0000 1562 1260 6

BIC /Swift: POFICHBEXXX

fraum@labyrinth

Sa. 10. Juli, 19:30: SORGEN

mit Anna Hartmann und ihrem Buch „Die Entsorgung der Sorge“
Diesen Sommer machen wir den Labyrinthplatz zum FRAUM-Garten!

*Fr. 4. Juni, 20:30: haushalten mit Texten von Ursula Knecht, Musik von Lila Lisi und Film

*Sa. 10. Juli, 19:30: sorgen mit Anna Hartmann und ihrem Buch „Die Entsorgung der Sorge“

*Sa. 7. August, 16:00: sterben mit dem RU Kollektiv aus Basel und dem Projekt „Dis-tanzen“

mehr Informationen: fraum_labyrinth

Einladung zur Ausstellung – 27. Juni 2021 in der Klimaanlage

 

Unsere Körper, unsere Entscheidung! Nasze ciała to nasza decyzja!
Aborcja prawem człowieka – Abtreibung ist ein Menschenrecht!
Nach den Protestkundgebungen in der Schweiz im vergangenen Herbst laden wir zur Ausstellung der Kunstwerke ein, die von der feministischen Protestwelle inspiriert wurden. Angefangen von Fotografie über Grafik zum Schmuck – am 27. Juni 2021 in der Klimaanlage in Zürich wollen wir uns versammeln und die Dokumentation der vergangenen Proteste zeigen. Wir wollen gemeinsam Kraft tanken und uns für künftige Mobilisierungen vernetzen.
Wir protestieren gegen die drastische Einschränkung des Rechts auf Schwangerschaftsabbruch in Polen. Wir stehen ein für Selbstbestimmung über unsere Körper!
Alle Geschlechter willkommen.
Es gilt Maskentragepflicht.
Organisiert von Dziewuchy Szwajcaria, den polnischen Feminist:innen in der Schweiz.