ROJAVA Frühling der Frauen – eine Ausstellung – zur Sichtbarmachung

Ausgerechnet in Syrien, wo die bürgerlichen Medien nur von Krieg und Zerstörung und Elend berichten. Ausgerechnet dort wächst und gedeiht seit geraumer Zeit ein revolutionäres Projekt: Rojava/ Demokratische Föderation Nordsyrien. Ausgerechnet die Frauen sind dort unaufhaltsam kreativ und aktiv in allen gesellschaftlichen und politischen Belangen.
Für uns Grund genug ihre Selbstverwaltung, ihre Selbstverteidigung und Organisierung sichtbar und bekannt zu machen. Grund genug, uns von ihrem Mut inspirieren zu lassen, das Unmögliche, die feministische Revolution, in jeder erdenklichen, schwierigen Situation nicht aus den Augen zu verlieren.

Kommt und schaut selber!!!!

19.5.17 (Fr), 19h, Vernissage / 26.5.17 (Fr), 19h, Finissage

DANKE DORIS

Doris und Salome Stauffer in der frau*m am 20.3.2016 (Sie zum Beispiel)

Doris Stauffer, Collage für Serge Stauffer auf Foto aus dem Hexenkurs, 1979

Doris Stauffer

„du bist eine hexe, wenn du weiblich bist, ungezähmt, zornig, fröhlich und unsterblich“

das war der erste Text (unbekannte Autorin), die ich aus einem Kuvert mit folgender Aufschrift zog:
wichtige
Notizen an Türrahmen
Wohnzimmer
einordnen
als ich Doris letzten Mittwoch abend gegen 20 Uhr, kurz nach ihrem Tod, aufsuchte.

Doris hatte Gäste bekocht und während sie zusammen den Aperitiv genossen und miteinander plauderten, hörte das Herz meiner lieben Mutter auf zu schlagen….. . . . . . . . .
die drei Weingläser und die Nüssli standen noch kaum berührt da, der Tisch liebevoll gedeckt und in der Küche war alles bereit zum Auftischen.

Sie wurde von mir und der Partnerin meines Neffen gewaschen und wir zogen ihr diese Kleider an, welche sie an ihrer Preisverleihung getragen hatte, wir legten sie auf ihr Bett und so konnte die Familie und einige FreundInnen sich noch bis gestern Mittag von ihr zu Hause verabschieden.
Jetzt wird sie noch bis Sonntag, dem 7. Mai im Krematorium Nordheim aufgebahrt sein.
Es wird irgendwann eine Feier geben, wo wir uns von Doris verabschieden werden.

Ich bin sehr traurig und kann es eigentlich noch nicht wirklich fassen. Es ging ihr gut und sie hat mich regelmässig besucht. Und eigentlich wollte ich diesen Sonntag mit ihr zu euch kommen.

Glücklich bin ich, dass sie vermutlich schmerzlos den Weg in die „Anderswelt“ antreten konnte. So rasch wie ihre Mutter sie geboren und sie uns drei Kinder leicht auf die Welt gebracht hatte, so schnell ist sie durch den Türrahmen getreten.

in Dankbarkeit Doris Tochter Salome

„Das Private ist politisch“. Damit hat es angefangen…

diesen Sonntag 30.4.17, 16-18h,

Sie zum Beispiel!

Sibylle Dorn & Brigitte Dubs mit Barbara Lienhard und Tyna Fritschy

„Das Private ist politisch“. Damit hat es angefangen… schreibt Brigitte Dubs.

Sibylle Dorn fragt sich: Ist das Private noch politisch? Frauenräume sowieso…

Barbara & Tyna fragen: wie wurden frauenräume erkämpft und (wie) mussten sie verteidigt werden? was wurde darin gesprochen und was gemacht? wer hat geputzt und gebaut? welche diskussionen und auseinandersetzungen haben in die frauenräume bewegung und wind gebracht, welche stillstand? was ist auf dem weg in die institutionen passiert? was für ein begehren nach raum gab es damals, was für ein begehren ist es heute?

Die Feministische Filmgeschichtsreihe in der F*raum geht in die näxte Runde!

Vergesst den Frühling – Vorhänge dicht!

Die Feministische Filmgeschichtsreihe in der F*raum geht in die näxte Runde!

Ab Sonntag 9.4. werden wir uns ca. 2 mal im Monat in der F*raum treffen,
um die ca. 1001 grossartigen Filme zu sichten, die wir bisher übersehen haben.
Damit sich das ändert, bringen wir euch die Filme unserer Heldinnen und derer,
die es ev. bald sein werden, um sie gemeinsam zu sichten.
Wenn wir es schaffen, pro Mal 2-3 Filme zu sehen, dauert die Filmreihe also ca.200 Monate, oder 200 Jahre.

Infos zu den weiteren Terminen findet ihr via dem Veranstaltungskalender auf www.fraum.ch

oder den Mailverteiler der F*raum

Bisoux Nora und Katja