verbunden

und wenn ich an dich denke, dann ist es da

es verbindet

dich und mich und sie

und du hast uns zusammengerufen

um Körbe voller Wörter

zum fädeln und stricken und knoten

und du hast uns zusammengetrommelt

im Herzen des Labyrinths

um Gaben und Ernten und Dank

und du hast es wirklich verstanden

die Fäden zusammen-zu-ziehen

und wir, wir ziehen mit, mit dir

Dolores Zoe

ab 4.9.17 Frauen*-Lektüregruppe zu Lacan

>>> offen für alle Interessierten, bitte anmelden <<<

Liebe Frauen

Ab September trifft sich im Frau*m immer am ersten Montag im Monat von 19h-21.30 eine Gruppe von Frauen, die zusammen das Seminar X ‚Die Angst‘ von Jacques Lacan lesen wollen. Der französische Psychoanalytiker Lacan war mit seinen unkonventionellen Ansichten über das Geschlechterverhältnis ein wichtiger Impulsgeber für die Feministische Theorie der 70er und 80er Jahre. Der Wunsch nach einer Lacan-Lesegruppe entstand im Anschluss an das diesjährigen VPOD-Seminar, indem wir uns mit psychoanalytischen Zugängen zur Mutter-Tochter-Beziehung beschäftigt haben.

Die Gruppe ist offen für alle Frauen. Wir werden jeweils für jeden Abend ein Kapitel aus dem Seminar X ‚Die Angst‘ vorbereiten und am Abend gemeinsam diskutieren.

Wir freuen uns über alle Neuzusteigerinnen!

Herzlich grüssen
Tove und die Frauen vom VPOD-Seminar

Fabulöses SOMMERFEST in der F*raum am SA 8. JULI !!

ein guter Moment, die letzten 3 Jahre zu feiern, die kommenden 3 Jahre anzuträumen und sich gegenseitigen Dank zu bescheren.

Reserviert euch das Datum und beginnt mit der Planung. Es soll, kann und wird alles stattfinden was ihr realisiert.

??????????????…………..Tanz auf dem Vulkan, eine fliegende Bühne, ein 100 Köpfiges Weiberorchester, dass im Schrank probt, Bierausschank, Kicherecke, ein Brüllautomat, in der Ecke sitzen und zuschauen, Spuren legen von der F*raum zu allen F*räumen, Leckereien, die ab den Bäumen gepflückt werden können, eine Wasserrutschbahn, ein Zine erfinden, dass sich zum Klo putzen eignet und gleich Praxistest, konspiratives Kreuzworträtselerfinden oder auch einfach im Hof liegen und warten, ob sich am Himmel ein paar Sterne blicken lassen…….??????????????????????????????????????????

Wer hat welche Ideen und will was machen?

ROJAVA Frühling der Frauen – eine Ausstellung – zur Sichtbarmachung

Ausgerechnet in Syrien, wo die bürgerlichen Medien nur von Krieg und Zerstörung und Elend berichten. Ausgerechnet dort wächst und gedeiht seit geraumer Zeit ein revolutionäres Projekt: Rojava/ Demokratische Föderation Nordsyrien. Ausgerechnet die Frauen sind dort unaufhaltsam kreativ und aktiv in allen gesellschaftlichen und politischen Belangen.
Für uns Grund genug ihre Selbstverwaltung, ihre Selbstverteidigung und Organisierung sichtbar und bekannt zu machen. Grund genug, uns von ihrem Mut inspirieren zu lassen, das Unmögliche, die feministische Revolution, in jeder erdenklichen, schwierigen Situation nicht aus den Augen zu verlieren.

Kommt und schaut selber!!!!

19.5.17 (Fr), 19h, Vernissage / 26.5.17 (Fr), 19h, Finissage

DANKE DORIS

Doris und Salome Stauffer in der frau*m am 20.3.2016 (Sie zum Beispiel)

„du bist eine hexe, wenn du weiblich bist, ungezähmt, zornig, fröhlich und unsterblich“

das war der erste Text (unbekannte Autorin), die ich aus einem Kuvert mit folgender Aufschrift zog:
wichtige
Notizen an Türrahmen
Wohnzimmer
einordnen
als ich Doris letzten Mittwoch abend gegen 20 Uhr, kurz nach ihrem Tod, aufsuchte.

Doris hatte Gäste bekocht und während sie zusammen den Aperitiv genossen und miteinander plauderten, hörte das Herz meiner lieben Mutter auf zu schlagen….. . . . . . . . .
die drei Weingläser und die Nüssli standen noch kaum berührt da, der Tisch liebevoll gedeckt und in der Küche war alles bereit zum Auftischen.

Sie wurde von mir und der Partnerin meines Neffen gewaschen und wir zogen ihr diese Kleider an, welche sie an ihrer Preisverleihung getragen hatte, wir legten sie auf ihr Bett und so konnte die Familie und einige FreundInnen sich noch bis gestern Mittag von ihr zu Hause verabschieden.
Jetzt wird sie noch bis Sonntag, dem 7. Mai im Krematorium Nordheim aufgebahrt sein.
Es wird irgendwann eine Feier geben, wo wir uns von Doris verabschieden werden.

Ich bin sehr traurig und kann es eigentlich noch nicht wirklich fassen. Es ging ihr gut und sie hat mich regelmässig besucht. Und eigentlich wollte ich diesen Sonntag mit ihr zu euch kommen.

Glücklich bin ich, dass sie vermutlich schmerzlos den Weg in die „Anderswelt“ antreten konnte. So rasch wie ihre Mutter sie geboren und sie uns drei Kinder leicht auf die Welt gebracht hatte, so schnell ist sie durch den Türrahmen getreten.

in Dankbarkeit Doris Tochter Salome

„Das Private ist politisch“. Damit hat es angefangen…

diesen Sonntag 30.4.17, 16-18h,

Sie zum Beispiel!

Sibylle Dorn & Brigitte Dubs mit Barbara Lienhard und Tyna Fritschy

„Das Private ist politisch“. Damit hat es angefangen… schreibt Brigitte Dubs.

Sibylle Dorn fragt sich: Ist das Private noch politisch? Frauenräume sowieso…

Barbara & Tyna fragen: wie wurden frauenräume erkämpft und (wie) mussten sie verteidigt werden? was wurde darin gesprochen und was gemacht? wer hat geputzt und gebaut? welche diskussionen und auseinandersetzungen haben in die frauenräume bewegung und wind gebracht, welche stillstand? was ist auf dem weg in die institutionen passiert? was für ein begehren nach raum gab es damals, was für ein begehren ist es heute?