Gleichstelliges

„Wann ist der Mann ein Mann?“

 

…………………………………………………………………………………………….

Mein Beitrag als Mutter/Mapi/Elter (1):

In der Sprache der Kinderwelt sind viele personenbezogenen Begriffe männlich:

„de Traktorfahrer“,  „de Chranfüherer“, …

„de Isbär“, „de Tiger“,  …

auf Schweizerdeutsch sogar: „de Giraff“, …

wobei, dann doch auch mal ein weibliches Reptil vorkommt: „d Schlange, „d Chrot“ …

dann heisst es auch stets für Figürchen aller Art: „s Männli“;

und die Protagonist_innen in den Ferslein: Männer!

Darum sing doch mal:

„Hoppe, hoppe Reiterin,

wenn sie fällt, dann schreit sie „Chin“, 

fällt sie in den Graben, fressen sie die Raben;

fällt sie in den Sumpf,

da macht die Reiterin plumpf!“

Oder sing doch mal:

„La le lu, nur die Frau im Mond schaut zu,

wenn die kleinen Babies schlafen,

drum schlaf jetzt auch Du.“

…………………………………………………………………………………………….

Mein Beitrag als Mutter/Mapi/Elter (2):

Heut hat der Papi/Mapi/Elter dem Baby zwei Nuggis gekauft: auf dem einen steht: „it’s a boy“; auf dem andern steht: „is’s a girl“.  Es braucht beide… .…………………………………………………………………………………………….

Mein Beitrag als Mutter/Mapi/Elter (3):

„Jö so herzlig, isch’s en Bueb?“ – „Ja, aber es chunt nöd druf ah.“

„Jö so herzlig, isch’s es Meitli?“ – „Ja, aber es chunt nöd druf ah.“

Beide Dialoge fanden in Bezug auf dasselbe Baby statt.

…………………………………………………………………………………………….

Mein Beitrag als Mutter/Mapi/Elter (4):

Definitiv reg ich mich jedes mal laut darüber auf, dass es unterschiedliche Kleider für Mädchen und Buben geben soll. Ich ziehe beiden beides an – oder unisex.

…………………………………………………………………………………………….

Mein Beitrag als Mutter/Mapi/Elter (5):

„Mis Lieblingstier isch d‘ Brunbärin.“ – „Und welles isch Dis Lieblingstier?“

…………………………………………………………………………………………….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.